| Talkrunden am Stand der Bundesregierung im Future Parc (Halle 11) | |
"Neue Medien in der Bildung", "IT-Weiterbildungssysteme" und
"Lifelab - Lernen im digitalen Labor" - in drei Talkrunden am Stand der
Bundesregierung diskutieren Experten, welche Chancen die Entwicklung
der neuen Medien für unser Bildungssystem bietet.
Den Auftakt zu den Talkrunden macht das Gespräch über das vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Programm "Neue
Medien in der Bildung". Das 200 Mio. Euro schwere Programm fördert seit
1999 Projekte, die durch den Einsatz neuer Medien einen Mehrwert im
Bereich des Lehrens undd s Lernens schaffen. Das Hochschul-Team des
Projektträgers Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
begleitet mehr als 100 Verbundvorhaben mit über 500 Projektpartnern aus
bundesdeutschen Universitäten und Fachhochschulen. Über die
Erfolgsgeschichte des BMBF-Förderprogramms "Neue Medien in der Bildung"
diskutieren am Freitag, den 19. März um 12.00 Uhr Hermann
Müller-Solger vom BMBF und Dr. Hans G. Klaus, Leiter der
Projektträgerschaft des DLR, mit Prof. Udo Kamps. Kamps lehrt an der
Universität Oldenburg und ist Projektleiter von e-stat, dem prämierten
Projekt einer internetbasierten Lehr- und Lernumgebung in der
angewandten Statistik.
"Wie sieht eine geeignete Lehr- und Lernsoftware aus, in welchen
Bereichen kann sie eingesetzt werden?", ist Thema der Talkrunde
"IT-Weiterbildungssysteme", die ebenfalls am 19. März um ca. 12.30 Uhr
stattfindet. Auch hier ist Gegenstand das "e-learning", allerdings in
Bezug auf arbeitsplatzorientierte Lernsoftware und
Weiterbildungsmöglichkeiten. Talkgäste sind Dr. Wolf-Dieter Lukas vom
BMBF, Dr. Jörg Caumanns, Projektleiter Learning Technology am
Fraunhofer-Institut SIT, der it-weitergebildete Netzwerkadministrator
Georg Engbers von der Deutschen Telekom und der Projektleiter des
IT-Bildungsnetzwerks KIBNET Dr. Stephan Pfisterer von der BITKOM.
Das Projekt "Lifelab - Lernen im digitalen Labor" ermöglicht,
molekularbiologische Versuche in der Schule virtuell durchzuführen. Mit
Lifelab können Lehrer mit ihren Schülern genau wie in der Realität mit
Pipette und Bunsenbrenner agieren; die Software stellt ein voll
ausgestattetes Schullabor zur Verfügung. Am Samstag, den 20. März, um 13.10 Uhr demonstriert
der Projektkoordinator Peter Kluge vom Deutschen Krebsforschungszentrum
das Lernen und Arbeiten in dem digitalen Labor.