INFORMATIONSGESELLSCHAFT

 
 
 
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Pressemitteilung Nr.

Neue Medien – neues Lernen?

 
Do, 18.03.2004
 

Talkrunden am Stand der Bundesregierung im Future Parc (Halle 11)


"Neue Medien in der Bildung", "IT-Weiterbildungssysteme" und "Lifelab - Lernen im digitalen Labor" - in drei Talkrunden am Stand der Bundesregierung diskutieren Experten, welche Chancen die Entwicklung der neuen Medien für unser Bildungssystem bietet.

Den Auftakt zu den Talkrunden macht das Gespräch über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierte Programm "Neue Medien in der Bildung". Das 200 Mio. Euro schwere Programm fördert seit 1999 Projekte, die durch den Einsatz neuer Medien einen Mehrwert im Bereich des Lehrens undd s Lernens schaffen. Das Hochschul-Team des Projektträgers Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. begleitet mehr als 100 Verbundvorhaben mit über 500 Projektpartnern aus bundesdeutschen Universitäten und Fachhochschulen. Über die Erfolgsgeschichte des BMBF-Förderprogramms "Neue Medien in der Bildung" diskutieren am Freitag, den 19. März um 12.00 Uhr Hermann Müller-Solger vom BMBF und Dr. Hans G. Klaus, Leiter der Projektträgerschaft des DLR, mit Prof. Udo Kamps. Kamps lehrt an der Universität Oldenburg und ist Projektleiter von e-stat, dem prämierten Projekt einer internetbasierten Lehr- und Lernumgebung in der angewandten Statistik.

"Wie sieht eine geeignete Lehr- und Lernsoftware aus, in welchen Bereichen kann sie eingesetzt werden?", ist Thema der Talkrunde "IT-Weiterbildungssysteme", die ebenfalls am 19. März um ca. 12.30 Uhr stattfindet. Auch hier ist Gegenstand das "e-learning", allerdings in Bezug auf arbeitsplatzorientierte Lernsoftware und Weiterbildungsmöglichkeiten. Talkgäste sind Dr. Wolf-Dieter Lukas vom BMBF, Dr. Jörg Caumanns, Projektleiter Learning Technology am Fraunhofer-Institut SIT, der it-weitergebildete Netzwerkadministrator Georg Engbers von der Deutschen Telekom und der Projektleiter des IT-Bildungsnetzwerks KIBNET Dr. Stephan Pfisterer von der BITKOM.

Das Projekt "Lifelab - Lernen im digitalen Labor" ermöglicht, molekularbiologische Versuche in der Schule virtuell durchzuführen. Mit Lifelab können Lehrer mit ihren Schülern genau wie in der Realität mit Pipette und Bunsenbrenner agieren; die Software stellt ein voll ausgestattetes Schullabor zur Verfügung. Am Samstag, den 20. März, um 13.10 Uhr demonstriert der Projektkoordinator Peter Kluge vom Deutschen Krebsforschungszentrum das Lernen und Arbeiten in dem digitalen Labor.

 

 
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